Am 9. und 10. Vor allem männliche Juden aus Glatz hatten oft nicht die Möglichkeit zu fliehen: Einige von ihnen wurden verhaftet und nach Buchenwald verschleppt. Sie kehrten erst nach Wochen, manchmal Monaten nach Bremen zurück. In der Nacht zum 10. Hier führte die Stadtverwaltung von 1934 bis 1944 eine Akte über die einheimischen Juden. November 1938 waren eine Menschenjagd, an der sich viele Bürger beteiligten. Vier der fünf Grafiken ... Ab 1939 zwang die SS die Juden in Polen, den Judenstern zu tragen. Zahlreiche neogotische Synagogen-Gebäude wie etwa in Dortmund sollten hingegen die selbstverständliche Integration in die deutsche Kultur demonstrieren. Diese wurden am 14. Laut Ulrich Baumann, dem Kurator der Ausstellung „Kristallnacht“, war 1978 ein Schicksalsjahr für die Erinnerungskultur: 380 Veranstaltungen fanden zum 40. Überlebte Herschel Grynszpan den Holocaust? November 1938 hatten Kommandos der nationalsozialistischen Parteimiliz SA Geschäfte von Juden zerstört und mit Parolen beschmiert. Die … Kurz darauf erlaubte der Leiter der NSDAP-Ortsgruppe, ein Mann namens Rösing, jüdisches Eigentum auch in Wohnungen zu zerstören. „Seitdem gab es in der Erinnerung an die Pogrome jedoch wenig Entwicklung“, bedauert Baumann. Nicht erst 1938, sondern bereits mit der Machtübernahme Adolf Hitlers1933 begann die judenfeindliche Politik der deutschen nationalsozialistischen Regierung. Wer das Land nicht verlassen konnte, kam später in Gettos wie Minsk ums Leben oder wurde in Vernichtungslagern wie Auschwitz-Birkenau ermordet. November 1938 zerstört wurde. Der Innenraum im Stil des prunkvollen Spätbarocks fiel - wie viele andere Synagogen in Deutschland - der Pogromnacht am 9. Mit der Reichspogromnacht vom 9. Die Nacht des 9. Mehrere Männer wurden verurteilt. „Um 10 Uhr rief der Sturmbann, als wir schon vor Ungeduld halb verrückt geworden waren, endlich an“, beschrieb der SA-Mann Hans Schaaf jenen Moment am 10. Mehr als 1.400 Synagogen und Betstuben sowie Tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört. Weitere Informationen: http://epaper.welt.de, Der Kurz-Link dieses Artikels lautet: https://www.welt.de/183360640. Ab dem 10. November 1938 schlug die Diskriminierung der deutschen Juden in offenen Terror um. Berlins jüdische Gotteshäuser vor der Pogromnacht 1938 : Untergang einer religiösen Vielfalt. Am 20. November 1938, an dem im nordrhein-westfälischen Brühl die Hölle losbrach. November in einem Bericht an Hermann Göring die Zahl von 191 in Brand gesteckten und weiteren 76 vollständig demolierten Synagogen.2 Ismar Elbogen sprach schon in seinem 1944 erschienenen großen 1938, jedoch vor dem Novemberpogrom, wurden mindestens 31 Synagogen zerstört oder geschändet. November 1938 brannten die Nazis viele Synagogen und Gemeindehäuser in Berlin und Brandenburg nieder. Jüdinnen wurden öffentlich zur Schau gestellt. Nazis setzen in hunderten von Orten Synagogen in Brand. Jahrestag zeigt. Doch auch nachdem die Männer Schaufenster zertrümmert, die Einrichtung der Läden zerstört und die Besitzer drangsaliert hatten, machten sie nicht halt. Viele Verzweifelte nahmen sich das Leben. November 1938 wurden Tausende Juden Opfer nationalsozialistischer Gewalt. Studenten der TU Darmstadt habe in jahrelanger Recherche die spärlich erhaltenen Baupläne und Fotos der niedergebrannten Synagogen gesammelt, in Computer eingegeben und damit das zerstörte deutsch-jüdische Kulturerbe zumindest virtuell wieder sichtbar gemacht. Das wurde bald auf Juden in allen besetzten Gebieten ausgedehnt. Ab dem 19. Polizisten und Schlägertrupps der Nationalsozialisten standen gaffend dabei oder machten mit. Zunächst pflegten vor allem jüdische Gemeinden das Gedenken. Registrieren Sie sich kostenlos und erhalten Sie auf Ihre Interessen abgestimmte Inhalte sowie unsere vielseitigen Newsletter. Aber bald sank ihre Zahl auf wenige tausend. Laut seinem Bericht nahm Schaaf mit „größter Freude“ auf, dass die Männer nun „ganze Arbeit“ machen dürften. 1.400 jüdische Bethäuser wurden 1938 zerstört, "Digital Skills gehören in jede Ausbildung". Das Ziel der Männer waren die Geschäfte jüdischer Nachbarn. Mehr als 1.400 Synagogen wurden während der Progromnacht des 9. Während des Novemberpogroms am 10. Sicherheitspolizei-Chef Reinhard Heydrich nannte am 11. Ein Schicksalstag in der Deutschen Geschichte – die Pogromnacht von 1938 … November 1938 in Deutschland zerstört und geschändet. Die darin als Juden Definierten verloren ihre Zulassungen als Ärzte oder Anwälte und wurden aus dem öffentlichen Raum verbannt. November 1938 stattfanden. November denken wir Deutschen an Schrecken und Freude. Sie macht lokale Geschehnisse und Ereignisse greifbar – so wird deutlich, dass das Erinnern daran niemals aufhören darf. Zwischen Berlin und München, Dresden und Dortmund waren diese Synagogen einst Mittelpunkt der Gemeinden und Teil des Stadtbildes. Fast alle Synagogen und Bethäuser wurden in dieser Nacht zerstört, ca. Acht Namen finden sich auf der Häftlingsliste des Konzentrationslagers. Aus Profilsucht erfand Heydrich den Judenstern, „Jugendbanden, bewaffnet mit Stangen und Hämmern“, 500 Tage ohne Sonnenlicht – so überlebte David Zivcon, „Als die Gestapo klopfte, sah ich meine Eltern erbleichen“, im nordrhein-westfälischen Brühl die Hölle losbrach, eine Zahl von 120 bis 130 Todesopfern während der oder indirekt durch die Novemberpogrome, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, ‚Kristallnacht’ – Antijüdischer Terror 1938. Dennoch berichtete die Gestapo schon zwei Tage später intern von 91 Toten. Zerstörungen durch die Nazis Bei den Novemberpogromen in der Nacht vom 9. auf den 10. Als Nächstes war das jüdische Gotteshaus an der Reihe: „Die Synagoge wurde säuberlich bearbeitet und sachgemäß in Brand gesteckt“, hielt der SA-Mann fest. Mit Stand 13. Quelle: picture-alliance / dpa/Skirball_Cultural_Center. Sie wurde 2008 der Israelitischen Gemeinde zurückgegeben. November 1938 brannten im deutschen Reich die Synagogen. Margarethe May bekam kaum Geld; 1939 floh sie nach Shanghai. Fast alle Synagogen und Bethäuser wurden in dieser Nacht zerstört, ca. Zerstörte Geschäfte, geplünderte Wohnungen, brennende Synagogen - in der Nacht zum 10. November 1938 sowie in den darauf folgenden Tagen und Nächten zerstörten nationalsozialistische Trupps über 1.400 Synagogen und Betstuben. Etwa die Hälfte der vorher etwa 2.800 Synagogen und jüdischen Bethäuser wurden dabei zerstört und die Ruinen abgerissen. Quelle: picture alliance //picture alliance. Ihre Synagogen prägten das Stadtbild. Kein Feuerwehrmann rückte damals aus, um sie retten. Zwar konnten 1939 noch rund 80.000 Juden, denen man in der Regel ihren Besitz genommen hatte, das Großdeutsche Reich verlassen. Allein fünf Todesopfer gab es in Bremen. November 1938 brannte es überall in Deutschland: Juden wurden überfallen und misshandelt, Synagogen standen in Flammen, Geschäfte, die Juden gehörten, wurden geplündert und zerstört. Doch weder Polizei noch Feuerwehr griffen ein – im Gegenteil. November 1938) in Wien. November 1938, zu der Göring auch Heydrich eingeladen hatte, schlug der Gestapo-Chef ein „Abzeichen“ für Juden vor. Pogrome 1938: Forderung nach Synagogen-Wiederaufbau. November 1938 zerstört. Nach den Plünderungen erhielt sie die Erlaubnis, ihren Laden im Zuge der „Arisierung“ zu verkaufen – während die meisten jüdischen Geschäftsleute entschädigungslos schließen mussten. Es waren die Hauptsynagogen in München […], … rbb|24 zeigt auf einer interaktiven Karte eine Auswahl der Gotteshäuser - und was in der Nacht mit ihnen geschah. Dabei wurden vom 7. bis 13. Mit den Mitteln modernster Computer-Technik sind nun 14 der jüdischen Bethäuser neu erstanden. November 1938 wurden sehr viele Synagogen in Deutschland und … Gotteshäuser im neo-maurischen Stil wie in Köln oder Kaiserslautern wollten einerseits die jüdischen Wurzeln im Nahen Osten zeigen. Drei Simulationsfilme luden ein zum detailreichen virtuellen "Rundgang" durch jüdische Bethäuser von Köln, Hannover und Plauen, ließen architektonische Einzelheiten ebenso wie die Innenausstattungen deutlich werden. Mit den "Nürnberger Gesetzen" von 1935 wurde die rassische Trennung zwischen deutschen Staatsbürgern und jüdischen Reichsbürgern kodifiziert. Zerstörte Geschäfte, geplünderte Wohnungen, brennende Synagogen - in der Nacht zum 10. In Glatz handelte die Jüdin Margarethe May mit Hüten. Quelle: picture-alliance / akg-images/akg, In seinem Buch "Mein Kampf" hatte Hitler 1924 geschrieben: "Die Verpestung unseres Blutes ... wird vom Juden heute planmässig betrieben. Mit dem "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" wurden Juden aus dem öffentlichen Dienst entlassen. November 1938 wird zur ´Pogromnacht´. 30.000 Juden wurden in Konzentrationslager verschleppt – aus Österreich kamen 3.755 Männer nach Dachau. Quelle: picture alliance / Everett Colle/Everett Collection. März 1938 bestanden in Wien sechs der Israelitischen Kultusgemeinde gehörige Synagogen und siebzehn von Tempelvereinen erhaltene Synagogen in den Bezirken 1, 2, 3, 5, 6, 8, 9, 10, 11, 13, 15, 16, 18, 19, 20, 21 und 23. September 1941 mussten alle Juden in Deutschland den gelben Stern als sichtbares Zeichen ihrer Stigmatisierung tragen. Umgehend machte sich das Regime daran, den Worten auch Taten folgen zu lassen. Helmut Schmidt sprach in der Kölner Synagoge über dieses Thema – als erster Bundeskanzler. November 1938 - in Flammen aufging. November 1938 wurden in Deutschland mehr als 1.000 Synagogen zerstört, Häuser geplündert und Menschen in Konzentrationslager verschleppt. Im September 1941 wurde der Judenstern auch für die deutschen Juden zum verpflichtenden Stigma. Bereits im Frühjahr 1933 begannen massive Boykottaktionen ... Quelle: picture-alliance / IMAGNO/Austri/IMAGNO. Hermann Göring, zweiter Mann des NS-Regimes, nahm 1938 die Glückwünsche der SS-Führung zu seinem 45. entgegen, darunter auch Gestapo-Chef Reinhard Heydrich (2. v. r.). Umgehend wies Heydrich seine Beamten an, Entwürfe zu entwickeln. ... wie viele andere Synagogen in Deutschland - der Pogromnacht am 9. Wir freuen uns über ein Like. Fotos in der „Topographie des Terrors“ zeigen, wie das Pogrom vor aller Augen inszeniert wurde. Diese Unterlagen und eine Fotoserie, die die Zerstörung der Glatzer Synagoge am 10. Es begann mit Boykottmaßnahmen und endete im industriell betriebenen Völkermord: Die Judenverfolgung der Nazis eskalierte in einer Gewaltspirale, der sechs Millionen Menschen zum Opfer fielen. Sechs jüdische Gotteshäuser, darunter die … "Synagogen in Deutschland - Eine virtuelle Rekonstruktion" heißt ein Projekt, das im Frühsommer dieses Jahres in der Bonner Kunsthalle zu sehen war. „‚Kristallnacht’ – Antijüdischer Terror 1938”, Topographie des Terrors, Berlin; bis 3. Dann machten Schaaf und seine Komplizen erst einmal Mittagspause. Mehr als 1.400 Synagogen wurden während der Progromnacht des 9. Der inszenierte „Volkszorn“ am 9. und 10. Symbole und Zeugnisse jüdischer Kultur werden zerstört. Gerettet werden konnte eine Thora. Die alte Synagoge (links) in der Komturstraße wurde während der Reichspogromnacht 1938 zerstört. Die Karte enthält 1.283 Einträge; aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Forschungen ist das ganze Ausmaß der Zerstörung bis heute nicht vollständig ermittelt. Rund 400 Juden wurden in der Nacht ermordet, Hunderte weitere wurden festgenommen, verschleppt und gefoltert. April 1933 gab es die erste zentral gesteuerte Terroraktion im Deutschen Reich: den Juden-Boykott. Was passierte genau während der Novemberpogrome in der größten Stadt am Bodensee? Viele sahen einfach zu als die Heidelberger Synagogen zerstört wurden. Nach dem Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 begannen die Einsatzgruppen umgehend mit Massenerschießungen von Juden. November 1938 wurde die Synagoge in Konstanz durch die SS niedergebrannt. Zum 80. Weiterhin tragen viele lokale Initiativen die Aufarbeitung, beispielsweise in Form von Geschichtswerkstätten. Mit mehr als 2000 Gesetzen und Verordnungen wurden Juden vom NS-Regime ausgegrenzt, ausgeplündert, vertrieben und bedroht. Sie finden „Weltgeschichte“ auch auf Facebook. Im Sommer 1938 sind vier große Gotteshäuser auf Veranlassung der Nationalsozialisten abgerissen worden. Hans Schaafs Bericht, verfasst vor Sommer 1939, ist nur eines von vielen eindrücklichen Dokumenten in der neuen Ausstellung „Kristallnacht“, die jetzt die Berliner Dokumentation „Topographie des Terrors“ zum 80. Man schnitt ihnen die Haare ab und band ihnen Schilder um: "Ich bin aus der Volksgemeinschaft ausgestoßen.". Einige von ihnen bekamen die Chance, aus Deutschland zu fliehen. Rund 1400 Synagogen und Betstuben wurden … In Hamburg erfolgte 1934 der Abbruch der Synagoge Köhlhofen unter dem Vorwand der Stadtsanierung. November 1938 begann die Anwendung kollektiver Gewalt gegen Juden. Heute, am 9. Nach diesem Anruf zog Schaaf mit einer Gruppe von SA-Kameraden los. Bereits kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 begann die Entrechtung der Juden in Deutschland. In den Zwanzigern lebten 173.000 Juden in Berlin. Quelle: picture-alliance / dpa/B0100_Ullstein. November 1938 zeigt, erlauben Einblicke in die Verfolgung. Zudem seien über 1400 Synagogen niedergebrannt oder vollständig zerstört worden. ", Quelle: picture-alliance / IMAGNO/Thomas/IMAGNO. Ein weiterer Mann starb erst ein Jahr später an den Misshandlungen, die er im November 1938 erlitten hatte. Laut Benz brannten mehr als 1400 Synagogen aus oder wurden geplündert, mindestens 177 Wohnhäuser wurden zerstört. Die deutschlandweit agierende Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes wurde Anfang der 1950er-Jahre in der DDR sogar aufgelöst, in der Bundesrepublik fand sie keine große Beachtung. Doch den Juden in Deutschland und … So auch in Paderborn, wo sich eine Menschenmenge versammelte und zusah, wie SS-Männer die Synagoge in Brand setzten. ... gegen jüdische Geschäfte und Praxen. Erst kürzlich errechneten Historiker in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen für das Gebiet des Bundeslandes eine Zahl von 120 bis 130 Todesopfern während der oder indirekt durch die Novemberpogrome. Die WELT als ePaper: Die vollständige Ausgabe steht Ihnen bereits am Vorabend zur Verfügung – so sind Sie immer hochaktuell informiert. 30.000 jüdische Männer wurde verhaftet (hier ein Bild aus Baden-Baden), Hunderte Juden wurden getötet ... Quelle: picture-alliance / Bildarchiv Pi/akg. Nicht beachtet seien zuvor etwa Suizide in Folge der traumatisierenden Ereignisse geblieben. Jahrestag organisieren die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, deren Vizechef Baumann ist, und die „Topographie des Terrors“ gemeinsam die Ausstellung „Kristallnacht“. Von Micha Hörnle. 1500 Menschen sterben, 31.000 Juden werden in Konzentrationslager verschleppt, 1400 Synagogen … November 1938 zum Opfer. In Heidelberg gab es 1938 drei Synagogen: Die größte stand … Und schon zum 9. Vor den Augen Schaulustiger brannte die Synagoge von Glatz nieder, Nicht nur die Schaufenster waren zerschlagen, sondern oft zudem die Auslagen geplündert, Auch dieses Café fiel nationalsozialistischen Schlägern zum Opfer. Heute gehen Forscher allerdings von einer deutlich höheren Opferzahl aus – zwischen 1000 und 1500 Menschen. Denkt man an die Zerstörung jüdischer Sakralbauten in Deutschland, landet man in der Regel bei den Novemberpogromen von 1938. Weitere 178 Männer aus der Hansestadt brachten die Nazis zunächst in ein Zuchthaus, bevor sie am nächsten Tag in das KZ Sachsenhausen deportiert wurden. Da ist zum Beispiel die schlesische Stadt Glatz. In Dresden errichtete der berühmte Baumeister Gottfried Semper eine Synagoge, die mit ihrem achteckigen Zentralbau an Aachens karolingisches Münster erinnert. insgesamt zerstört wurden – darüber gehen die Angaben noch heute teils weit auseinander. Jahrestag der Geschehnisse statt. Auf einer Konferenz am 12. Am Morgen nach der Reichspogromnacht im November 1938 wurde die Lörracher Synagoge verwüstet. Juristisch geahndet wurden diese Verbrechen auch nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht – Glatz gehörte seit der Potsdamer Konferenz 1945 zu Polen; die meisten deutschen Bewohner zogen nach Westen und verteilten sich als Vertriebene über ganz Deutschland. November 1945 gab es in der Hansestadt einen Spendenaufruf, um die örtliche Synagoge wieder aufzubauen. November 1938 wurden Tausende Juden Opfer nationalsozialistischer Gewalt. November 1938 sollte sich laut der Befehle aus München nur gegen jüdisches Eigentum richten. Wie viele österreichische Jüdinnen und Juden im Zuge dieser gewalttätigen Ausschreitungen von NS-Kommandos ermordet wurden, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Auch die Synagoge im schlesischen Glatz wurde in Brand gesteckt. Im November 1938 attackierten die Nationalsozialisten auch in Hamburg jüdische Geschäfte und Gotteshäuser. November, vor 81 Jahren, wurden allein in Wien 42 Synagogen zerstört. Menü ... Synagogen-Brand 1938 - Polizei war treibende Kraft bei ... An dieser Stelle stand die Synagoge, die in der Nacht zum 10. Jahrhunderts gab es auf dem Gebiet des damaligen Deutschen Reiches etwa 2.800 Synagogen und Betstuben. Quelle: picture-alliance / Mary Evans Pi/Mary Evans Picture Library. In der Nacht vom 9. zum 10. März. Dort steckte die japanische Besatzungsmacht May 1942 in ein Getto. Januar 1942 besprachen hohe Beamte in einer Villa am Berliner Wannsee die Organisation der "Endlösung" der Judenfrage. Erst 16 Jahre später jedoch konnte die jüdische Gemeinde das Projekt mit öffentlichen Geldern verwirklichen. Die Schau konzentriert sich auf zwei Aspekte der Pogrome: auf lokale Geschichten von Opfern und Tätern zum einen und zum anderen auf die Erinnerung an sie sowie auf die Aufarbeitung. Die Befehle der dortigen SA-Führung wurden zum Teil verkürzt an die Braunhemden weitergegeben; einige verstanden sie als Auftrag zum Töten und erschossen Juden. ... tausend Synagogen und 7500 jüdische Geschäfte wurden zerstört. Noch 1930 baute sich die jüdische Gemeinde im sächsischen Plauen eine Synagoge im schönsten Bauhaus-Stil: Erschütternde Filmdokumente zeigten den Besuchern der Ausstellung, wie auch dieses bedeutende Baudenkmal und Zeichen jüdischen Selbstbewusstseins - in der verharmlosend-spöttisch "Reichskristallnacht" genannten Progromnacht des 9. Was der SA-Mann als „Brühler Volksfest“ bezeichnete, war in Wirklichkeit das Novemberpogrom. Mehr als 1400 Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört. Göring übersandt. 30.000 Juden wurden in Konzentrationslager verschleppt – aus Österreich kamen 3.755 (die meisten davon aus Wien) nach Dachau. Kempten – An jedem 9. Immerhin: Die Todesschützen der Bremer SA standen nach 1945 zum Teil wegen Mordes, aber auch wegen Totschlags vor Gericht; sie wurden verurteilt. Die meisten der Beteiligten täten dies allerdings auch schon seit Jahren, die nächste Generation fehle. Auch die aus Bites und Bytes elektronisch rekonstruierten Synagogen, eher geistiges als architektonisches "Herz" der von den Nazis vertriebenen oder ermordeten Gemeinden, lassen den schwierigen Zwiespalt des deutschen Judentums deutlich werden. November 1938 wurden nahezu alle Synagogen brutalen Übergriffen und Zerstörungen, meist durch Brandlegung, ausgesetzt. Folgen der Pogromnacht Orte im Großdeutschen Reich und in der Freien Stadt Danzig, in denen im November 1938 Synagogen und jüdische Betsäle zerstört wurden. In der Pogromnacht am 9. In der Nacht vom 9. SN/www.picturedesk.com Der zerstörte „Große Tempel“ in der Tempelgasse in der Tempelgasse in der Leopoldstadt nach der „Progromnacht“ (9./10. Ohnehin kam die Aufarbeitung der Novemberpogrome in Deutschland nur langsam in Gang. "Kauft nicht bei Juden" stand auf … 08.11.2020, 10 ... wurden nach Angaben von Historikern beschädigt. November 1938 in Deutschland zerstört und geschändet. Aber sie überlebte. Am 1. November 1938 steckten die National­sozialisten mehr als 1.000 Synagogen in Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei in Brand. Der Begriff Pogrom stammt aus dem Russischen und bedeutet eine "gewalttätige Ausschreitung gegen bestimmte Minderheiten". November mehrere hundert Juden ermordet, mindestens 300 nahmen sich das Leben. Wie etwa in Wien: 42 Synagogen und Gebetshäuser wurden zerstört, ebenso wie tausende Wohnungen und Geschäfte, so sie nicht schon davor "arisiert" worden waren. Auch die … Endpunkte des "Erlösungsantisemitismus'" (Werner Bergmann) wurden schließlich die Todesfabriken der Vernichtungslager.